Der Digitale Wandel im Maschinen- und Anlagenbau

Der Digitale Wandel im Maschinen- und Anlagenbau

Der Digitale Wandel im Maschinen- und Anlagenbau

Der digitale Wandel macht auch heutzutage im Maschinen- und Anlagenbau keinen Halt. Beispielweise sichern neue Technologien die Entwicklung neuer innovativer Produkte. Zudem kann das bisherige Produktportfolio stetig verbessert werden. Dies sind nicht die einzigen Gründe für die digitale Transformation im Maschinen- und Anlagenbau. Optimierungspotenziale für die Produktion können durch die Vernetzung von Maschinen erschlossen werden. Außerdem können Kosten gesenkt werden. Doch wo sich Chancen ergeben, gibt es auch eine Vielzahl an technologischen und sicherheitstechnischen Herausforderungen, die es zu meistern gibt. Lesen Sie, wie es um den digitalen Wandel im Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland steht und welche Chancen und Risiken sich durch die Digitalisierung ergeben.

Die deutsche Industrie im Wandel

Die Qualität „Made in Germany“ hat sich in den letzten Jahren global einen Namen gemacht. Trotz des guten Rufes könnten in Zukunft Problemherde entstehen, wenn die Branche sich nicht den Herausforderungen der Industrie 4.0 stellt. Hemmnisse, wie interne Widerstände, die Angst vor dem Verlust von Arbeitsplätzen oder sogar externe Problematiken kann die digitale Transformation ausbremsen. Laut dem IT-Report der VDMA (2018-2020) haben Unternehmen die weniger als 300 Mitarbeiter:innen beschäftigen, derzeit noch keine IT-Strategie (66%). Allerdings haben 25% der Unternehmen mit weniger als 300 Mitarbeiter:innen eine IT-Strategie bereits in Planung. Neue Technologien, wie IoT-Plattformen, Virtual/Augmented/Mixed Reality und Big Data Analytics kommen meist zum Einsatz bei Service und Instandhaltung, Vertrieb, Produktion oder Entwicklung. Autonome Technologie, wie fahrerlose Transportsysteme oder autonome Roboter spielen derzeit eine untergeordnete oder keine Rolle (52%).

Der Beschäftigungswandel durch die digitale Transformation

Mit der digitalen Transformation im Maschinen- und Anlagenbau geht auch ein Wandel der Beschäftigungen in allen Bereichen und Funktionen einher. Neue digitale Produkte und Dienstleistungen führen zu Wachstum, was wiederum Arbeitsplätze schafft und sichert. Andererseits werden Optimierungspotenziale, wie die Verbesserung von internen Prozessen dazu führen, dass Arbeitsplätze abgebaut werden.

Auch wenn Arbeitsplätze abgeschafft werden, heißt das nicht, dass die Digitalisierung den Menschen komplett ersetzen kann. Denn Systeme müssen nicht nur erschaffen werden, sondern auch kontinuierlich überwacht werden. In diesem Zusammenhang spricht man von sozio-technischen Systemen.

Im Maschinen- und Anlagenbau selbst sind laut dem Working Paper der Hans Böckler Stiftung in den nächsten Jahren, aufgrund von Kompensationseffekten, wie z.B. Wachstum durch innovative Produkte/Services und dem demografischen Wandel, keine Jobverluste zu befürchten.

Chancen der Digitalisierung im Maschinen- und Anlagenbau

Die Digitalisierung bietet zahlreiche Vorteile für die Branche. Ein wesentlicher Vorteil wäre die Produktivitätssteigerung durch Automatisierung und Digitalisierung. Dieser Vorteil ist insbesondere wichtig, um im globalen Wettbewerb mithalten zu können. Prozesse werden durch Automatisierung optimiert. Dadurch können Kosten eingespart werden, sodass die Unternehmen stetig preislich wettbewerbsfähig bleiben können. Die Abbildung des IMU Instituts stellt die Chancen und Risiken der Digitalisierung kompakt dar.

Quelle: IMU Institut

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